Börsengewitter - Emerging Markets, Rohstoffe und Inflation

Im Hinblick auf die Aussichten der Schwellenländer werden Anleger aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstums zunehmend nervöser. Auch die erwartete Zinswende in den USA trägt zur Unsicherheit bei. Falls die Volatilität der letzten zwei Wochen zu einer vollen Krise ausartet, stehen den Notenbanken und vor allem auch China beträchtliche geldpolitische und fiskalische Maßnahmen zur Verfügen, die in Anspruch genommen werden könnten.

Die globalen Wachstumszahlen schwächeln zwar, doch werden sich die Vorteile des niedrigeren Ölpreises nach und nach bei den Verbrauchern und Unternehmen spürbar machen, stand der Ölpreis vor einem Jahr doch noch bei 100 US-Dollar pro Fass.

Man könnte daher argumentieren, dass die Risiken und Sorgen bereits "eingepreist" sind.

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