Die sieben Todsünden des INVESTORS

Ausschweifung, Maßlosigkeit, Habgier, Faulheit, Zorn, Neid und Hochmut. Die sieben Todsünden lassen sich auch auf das Anlageuniversum übertragen. Hier 7 Regeln die jeder Investor beherzigen sollte.

1.    Ausschweifung: Der Verlockung schneller Schnäppchen widerstehen
Der Wunsch nach schnellen Erfolg ist eine starke Triebfeder, aber davon sollte man sich nicht leiten lassen. Der langfristige Vermögensaufbau und – erhalt ist das einzige was zählt. Geduld ist besser als Gier, und eine alte Weisheit sagt, an der Börse wird Schmerzensgeld verdient: Erst kommt der Schmerz, dann das Geld!

 

2.    Maßlosigkeit: Wenn es um Informationen geht, ist Weniger oft Mehr
Für jede beliebige Marktmeinungen gibt’s es mindesten drei anerkannt Experten. Wer Recht hat bestimmt langfristig der Zufall.

 

3.    Habgier: Wenn alle anderen in eine Aktie investieren, hält man sich besser von ihr fern:
Sobald Investoren zum Beispiel jeden Preis für eine Aktie oder einen Sektor bereit seien zu zahlen, sollte man sich davon fernhalten. Egal wo sie investieren, sie sollten es aus guten Grund und eigener Überzeugung tun! Ich höre nicht auf die Mehrheit, sondern bilde mir meine eigene Meinung. Diesen Satz sollten sich Anleger im Hinterkopf behalten.
Die Mehrheit kann nie Recht haben bzw. behalten. Hier gilt das gleiche, wie bei der Einschätzung der eigenen Fahrkünste von Männern!

 

4.    Faulheit: Beim Investieren gibt es keine Schleichwege
Kaufe nur das was du verstehst und kennst. Wer Aktien kauft, muss Bilanzen lesen und verstehen! Wer das nicht kann oder mag, muss delegieren!

 

5.    Zorn: Diversifikation ist der Schlüssel zu Gelassenheit – auch bei hoher Volatilität
Alles oder Nichts führt nichts an Ziel. Planung und Geduld ist dagegen ein sicherer Weg ans Ziel.

 

6.    Neid: Die Nachbildung eines Indexes ist die armseligste Form der Schmeichelei
Beim Aufbau eines Portfolios sollte man die Marktindizes also eher ignorieren und Investitionen wählen, die bei einem angemessenen Risiko ein gutes Renditepotential für die Zukunft bieten.

 

7.    Hochmut: Hochmut kommt vor dem Fall
Irren ist menschlich und kein Mensch weiß alles. Ich weiß, dass ich nichts weiß, mit dieser Erkenntnis bin ich vielen anderen überlegen.

 

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