SCHENKUNGEN UNTER EHEGATTEN

Neue Entscheidung des BFH

Foglende Kontoführungsmöglichkeiten sind bei Ehegatten denkbar:

A) Ehegatten-Gemeinschaftskonten

B) Einzelkonten jedes Ehegatten

Bei beiden Varianten können Geldbewegungen zu Schenkungen führen, die Steuerzahlungen auslösen,sofern die persönlichen Freibeträge von 500.000 Euro pro Ehegatten innerhalb der 10-Jahres-Frist überschritten werden.

Besonders bitter kann es werden, wenn im Todesfall eines Ehegatten Geldbewegungen in der 10 Jahres-Frist kummuliert werden und die Freibeträge dadurch überschritten worden sind. Sollte dann noch eine Lebensversicherung fällig werden, die nicht "über Kreuz" abgeschlossen worden ist, wird´s richtig teuer.

Besonders zu beachten ist dieser Sachverhalt, wenn eine erhebliche Einkommens bzw. Vermögensdifferenz zwischen den Ehegatten besteht. Dies ist oft bei Selbstständigen und in Familien mit kleinen Kinder festzustellen. Hier bestehen oft erhebliche Einkommensdifferenzen dadurch, dass ein Partner nicht oder nur geringfügig beschäftigt ist.

Alle Geldbewegungen zwischen Frimen- und Privatkonten können hier zu Problem werden, sobald sie den Wert/Verbrauch des normalen Lebensunterhalts überschreiten.

Durch richtige Kontengestalltung und vorher schriftlich festgehaltene Vereinbarungen können hier solche Nachteile vermieden werden.

Durch die sog. "Güterstandsschaukel" können auch erhebliche Fehler aus der Vergangenheit rückwirkend geheilt werden.

Welche Konto- und Depotführung die richtige ist, kann nur in einem individuellen Gespräch geklärt werden.

Es ist #ZeitZumHandeln.

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Kommentare: 2
  • #1

    Providencia Dahle (Donnerstag, 02 Februar 2017 10:35)


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  • #2

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